In seinem umfangreichen Arbeitsbericht verwies Obermeier auf zahlreiche parteiinterne Sitzungen und Termine verweisen, wie das beliebte alljährliche Sommerfest. Darüber hinaus nahm der Ortsverband an zahlreichen Veranstaltungen in der Gemeinde teil, was die feste Verankerung der CSU im gesellschaftlichen Leben Parkstettens unterstreiche. Schatzmeister Thomas Brandl konnte eine einwandfreie Kassenführung bestätigt werden.
Über 4.000 Euro Schulden pro Kopf
Die Kasse der Gemeinde, sprich der hohe Schuldenstand, mache Obermeier jedoch Sorgen, insbesondere die Ausgaben für den Umbau und die Vergrößerung des Rathauses und den geplanten Kindergarten mit sechs zusätzlichen Gruppen zum bestehenden Kindergarten. Vor fünf Jahren war die Gemeinde faktisch schuldenfrei, nun steuere man jedoch auf Rekordausgaben zu. Nach den aktuellen Finanzplanungen der Gemeinde steigt die Verschuldung auf ca 13,50 Mio €, alos über 4.000 € pro Kopf in den nächsten Jahren an – ein Spitzenwert im Landkreis.
Obermeier hoffe, dass die Gegenfinanzierung nicht auf dem Rücken der Bürger in Form von noch höheren Gebühren oder gestrichenen Unterstützungen für Vereine, Kultur und Senioren ausgetragen werde.
Rainer: Sicherheit und Wachstum
Bundestagsabgeordneter Alois Rainer lobte die gute Arbeit der Parkstettener CSU und dankte für die Unterstützung im Wahlkampf. Er sei zuversichtlich, dass die neue schwarz-rote Bundesregierung zügig gebildet und mit ihrer Arbeit beginnen könne. Denn die Aufgaben seien angesichts der unsicheren Weltlage und einer schwächelnden Konjunktur groß. Rainer ging dabei auch auf die beiden Sondervermögen für die Bundeswehr und die Infrastruktur ein. Beides sei aktuell dringend notwendig, um auf absehbare Zeit verteidigungsfähig zu sein und die Infrastruktur wie Kliniken und Straßen zu sanieren und zu erhalten.
Die Vorhaben der künftigen Regierung tragen die klare Handschrift von CDU und CSU, so Rainer. Die Berücksichtigung der Pendlerpauschale ab dem ersten Kilometer und die Senkung der Mehrwertsteuer in der Gastronomie vom 19 auf sieben Prozent seien Forderungen der CSU gewesen und kommen dem ländlichen Raum zugute. Auch die Vollendung der Mütterrente, die Senkung der Energiekosten sowie eine grundlegende Reform von Heizungsgesetz und Bürgergeld stehen auf der Agenda, so Rainer weiter, der in der Arbeitsgruppe Wirtschaft, Industrie, Tourismus an den Koalitionsverhandlungen mitwirkte. Besonderes Augenmerk liege laut Rainer darauf, den Wirtschaftsstandort Deutschland attraktiv zu machen und die Migration durch Zurückweisungen an der Grenze und die Aussetzung des Familiennachzugs für subsidiär Schutzbedürftige auszusetzen.

Wahlen
Bei der anschließenden Vorstandswahlen wurde unter Alois Rainers Leitung Elmar Obermeier als Vorsitzender bestätigt. Seine Stellvertreter bleiben Birgit Rohrmüller, Alois Lummer und Daniel Altmann. Schriftführer ist weiterhin Sebastian Riesner, der auch zum Digitalbeauftragten gewählt wurde. Nachdem Thomas Brandl nicht mehr als Schatzmeister zur Verfügung stand, wurde der Posten mit Florian Fronauer neu besetzt. Als Kassenprüfer bleiben Rainer Riesner und Georg Werner im Amt. Als Beisitzer fungieren Alois Bosl, Robert Häusler, Andreas Heisinger, Tamara Obermeier, Florian Schindler und Robert Wacker. Als Delegierte in die Kreisversammlung wurden Alois Lummer, Elmar Obermeier, Pascal Obermeier, Sebastian Riesner, Birgit Rohrmüller, Christine Sporrer-Dorner und Robert Wacker bestimmt. Bei Verhinderung werden sie von Daniel Altmann, Alois Bosl, Tamara Obermeier, Karl Rohrmüller und Florian Schindler vertreten.

Ehrungen
Im Anschluss nahmen Obermeier und MdB Rainer gemeinsam die Ehrung langjähriger Mitglieder vor. Für ein halbes Jahrhundert CSU wurde Manfred Schambeck geehrt; ebenfalls eine Ehrenurkunde erhielten Rudolf Gilch (45 Jahre), Manfred Zahnweh (35 Jahre), Maria Riesner, Karl Staudinger (je 30 Jahre), Andreas Heisinger und Sebastian Riesner (je 25 Jahre).

|