Besonders in den Bereichen Kommunaler Wohnungsbau, Baugebiete für Familien und Gewerbegebieten besteht dringender Handlungsbedarf. Besonders wichtig sei die Erarbeitung eines ganzheitlichen Konzepts, das eine zielgerichtete und nachhaltige Entwicklung der Gemeinde in den kommenden Jahren sicherstellt. Dabei wolle er die Bürger aktiv einbinden. Als Bürgermeister wolle er diesen Prozess von Beginn an auf oberster Ebene steuern und umgehend in die Umsetzung gehen. Zwar sei das Vorhaben mit erheblichem Aufwand verbunden, doch sei er bereit, diese Verantwortung zu übernehmen, betonte Obermeier. Ein weiterer Vorteil liege in den hohen Fördermöglichkeiten im Bereich der Dorferneuerung, die den Gemeindehaushalt spürbar entlasten könnten. Angesichts der prognostizierten Verschuldung von über 13 Millionen Euro bis zum Jahr 2028 sei dies ein wichtiger Faktor für eine verantwortungsvolle Zukunftsplanung.

Konzells Bürgermeister Hans Kienberger zeigte anhand des gelungenen Projekts Konzeller Mitte auf, wie die Gemeindeentwicklung in der Praxis gelingen kann. Durch eine gute Kommunikation und die Einbindung der Bevölkerung konnte er für eine hervorragende Akzeptanz der Konzeller Mitte sorgen. Heute beherbergt das Gebäude unter anderem einen Bürgersaal, eine öffentliche Bücherei sowie ein Restaurant und belebt das gesellschaftliche Leben in Konzell nachhaltig.

Die Bürgermeister der Gemeinden Straßkirchen und Aiterhofen, Dr. Christian Hirtreiter und Adalbert Hösl, schlugen in die gleiche Kerbe und bestärkten Obermeier in seinen Plänen. Es sei mit viel Aufwand verbunden, allerdings lohne sich dieser, insbesondere die Einbindung der Bürgerschaft sei der Schlüssel zum Erfolg.

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